Erste Europäische Ranch Roping Schule

Ranch Roping - Historie

Man weiß nicht viel darüber, wann und wo es die ersten "Roper" gab, aber vermutlich reicht die Geschichte des Lassos in unterschiedlicher Anwendung bis ins tiefste Altertum zurück, denn schon auf dem untergegangenen Kontinent "Atlantis" (11.000 bis 20.000 v. Chr.) sollen - wie der griechische Philosoph Plato beschreibt - Seile zum Fangen von Bullen benutzt worden sein. Von der ursprünglich wahrscheinlich zum Fangen auf dem Boden liegenden Schlinge, entwickelte sich die Fangmethode über die Bola (3-Kugel-Wurfwaffe der Inuit und der Ureinwohner Südamerikas), die Suopunki (Wurfseil der Samen bzw. Lappen), die Uurga (in der Mongolei eingesetzte Schlaufe an langer Stange) bis hin zur Reata bzw. dem Lasso.

Wirklich erstaunlich aber ist, dass dieses Fanggerät nach Jahrtausenden fast unverändert in Gebrauch ist. Vielleicht deshalb, weil die Benutzer sehr früh erkannt hatten, dass sie damit über ein sehr handliches und vielseitig einsetzbares Werkzeug verfügten. Ob Atlantiner, Perser, Mongolen, Araber (Mauren), Spanier oder Mexikaner - alle benutzten eine Schlinge zum Fangen von Tieren und im Kampf sogar als Waffe gegen Menschen. Roping ist die seit dem 16. Jahrhundert nahezu unveränderte Technik, ein Tier mit dem sogenannten Lasso zu fangen. Die spanischen Eroberer brachten diese Tradition mit nach Mexiko und vermittelten sie an die dort ansässigen Indios.

Heute wird der gefühlvolle und ruhige Gebrauch des Lassos nach wie vor auf den grossen Ranches, Stations und Haciendas praktiziert. Je nach Verwendungszweck werden Seile aus unterschiedlichen Materialien (Hanf, Leder, Poly etc.) und Hondas (Öse am Ende der Schlinge zum Zuziehen) benutzt.